Die Entstehung des LFZG

  • Der Oberrheingraben sowie das Süddeutsche Molassebecken sind neben dem Norddeutschen Becken aufgrund ihrer außergewöhnlichen geologischen Rahmenbedingungen die Regionen in Deutschland mit dem größten Potential für Tiefe Geothermie. [1]

    Im Jahr 2006 regten das Geologische Institut und das Mineralogisch-Geochemische Institut der Universität Freiburg die Gründung eines baden-württembergischen "Landesforschungszentrum für Tiefe Geothermie" an, um diese gezielt wissenschaftlich zu erforschen.

    Im selben Jahr wurde die Idee politisch umgesetzt und in den Koalitionsvertrag der damaligen schwarz-gelben Landesregierung aufgenommen. [2]

    Seit 2009 hat das LFZG seinen Sitz in einer seiner Partnerinstitutionen, dem Karlsruher Institut für Technologie (KIT).

    Im Zuge einer transparenten Öffentlichkeitsarbeit wurde 2013 eine Webseite unter der Adresse www.lfzg.de eingerichtet, die die wesentlichen Aufgaben und Ziele, Partnerinstitutionen und Forschungsprojekte beschreibt sowie Termine und Informationsmaterial wie z.B. Erklärvideos zur Tiefen Geothermie bietet.


    [1] Stober, I., Fritzer, T.; Obst, K. et al. (2016) Tiefe Geothermie - Grundlagen und Nutzungsmöglichkeiten in Deutschland. 4. deutsche Auflage, Hannover, LIAG. 

    [2] Vgl. Vereinbarung zwischen der Christlich Demokratischen Union Deutschlands, Landesverband Baden Württemberg, und der Freien Demokratischen Partei, Landesverband Baden-Württemberg, über die Bildung einer Koalitionsregierung für die 14. Legislaturperiode des Landtags von Baden-Württemberg (2006), S. 15 f.: „Wir streben an, ein Institut für Tiefengeothermie einzurichten. Das Institut soll personell entweder durch Stellentausch oder durch Einwerbung von Mitteln für einen Stiftungslehrstuhl ausgestattet werden.“

  • Universität Freiburg. Foto: pixabay NGi